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<pre>Nach einem Blick auf das große Ganze kündigt sich der Kick in Gelsenkirchen ohnehin als eine eindimensionale Geschichte an; schließlich wird von Schalke schon seit Jahren vergeblich um die berühmte Augenhöhe gekämpft.  <p> Hierfür müssten die Kölner zunächst einmal aber ihre langwierige Auswärtskrise überwinden; seit dem gnadenlosen 6:1 in Darmstadt hatte sich die Mannschaft zuletzt sechs Mal vergeblich um einen Sieg in der Fremde bemüht (2 Unentschieden, 4 Niederlagen).  <p>  „Nach der kleinen Durststrecke, die wir hatten, haben wir uns das heute verdient, dass wir auch mal wieder lachen können. Heute hatten wir vielleicht auch mal das Quäntchen Glück.“ <p> „Das sind die Spiele, die dafür sorgen, dass man den Fußball liebt. Mal ist alles gut, dann ist alles schlecht, dann wieder gut. Diese emotionale Achterbahnfahrt ist geil – wenn man hinten raus gewinnt.“ <p>  So hatte es etwa in Köln schon einen mehr als zweifelhaften Elfmeter gebraucht, um wie aus dem Nichts in Führung zu gehen: Vor der letztlich entscheidenden Schlüsselszene wurde von den Frankfurtern nicht ein einziges Mal das Gehäuse der Geißböcke anvisiert.  </pre>


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<pre>Immerhin können die von den Wettanbietern um einiges höher gehandelten Fohlen von derartigen Perspektiven bis auf weiteres nur träumen. Mit dem zuletzt eingefahrenen fünften Saisonsieg wurde gerade einmal denkbar spät die eigentlich nur für den Klassenerhalt relevante 20-Punkte-Marke geknackt.  <p> Die Last des Tore-Schießens wäre vor allem auf Seiten der Gastgeber, denn Torfestivals mit VfL-Beteiligung sind rar gesät. Durchschnittlich gibt es lediglich 2.3 Treffer/Partie, wenn der VfL am Platz steht. Lediglich in 3 von 9 BL-Spielen gab es über 2.5 Tore zu sehen.  <p>  „Das ist ein Punkt, der sich extrem verändert hat. Darauf muss man sich mental einstellen. Mit dieser neuen Erwartungshaltung müssen wir lernen umzugehen“, weiß FCA-Coach Manuel Baum. Das gelingt nicht immer. <p> Auch die Breisgauer werden sich wohl kaum mit einem einzelnen Punktgewinn zufriedengeben. Drei Zähler nach den ersten drei Spieltagen sind für einen Aufsteiger zwar solide, darauf ausruhen kann man sich selbstverständlich nicht. <p>  Dabei haben die Freiburger nicht nur die Partie verloren, sondern auch die Nerven. Christian Streich echauffierte sich über eine gelb-rote Karte gegen Nils Petersen und wurde vom Schiedsrichter auf die Tribüne verbannt.  </pre> 


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<pre> Beim nunmehrigen Gastspiel im Borussia Park, herrscht für das Team von Dieter Hecking somit ohne Wenn und Aber Siegpflicht — allein schon der positiven Schlagzeilen wegen. Auf Seiten der Fohlen wäre ein nunmehriger Dämpfer gegen den klaren Buchmacher hingegen eher zu verkraften.  <p> Nachdem die Knappen am Samstag in letzter Sekunde doch noch dem „Lauf“ der Wolfsburger Remis-Könige zum Opfer fielen, bekommt es das Team von Demenico Tedesco im Schwarzwald-Stadion erneut mit einem auf Punkteteilungen spezialisierten Herausforderer zu tun.  <p>  Derweil herrscht in der Offensive momentan fast schon ein Überangebot an qualifizierten Fachkräften. Leidtragender dieser Situation war zuletzt insbesondere Thomas Müller, der im vorweihnachtlichen Spitzenspiel zum wiederholten Male auf der Bank Platz nehmen musste. <p>  Da es in Dortmund und München mehr oder weniger verdiente Schlappen setzte, wurde aus der Top 6 bis dato nur der Leverkusener Werkself ein Zähler abgetrotzt. Dieser bereits im August vermeldete Punktgewinn dürfte bei der aktuellen Manöverkritik aber selbstredend zu vernachlässigen sein. <p>  Der Vergleich zwischen Schalke und Hannover wird haarscharf oberhalb der tabellarischen Grasnarbe absolviert.  </pre>


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<pre> Mainz hatte in dieser Spielzeit bereits vier Heimspiele – die Bilanz ist ausgeglichen: Es gab zwei Siege (Leverkusen, Hertha) und zwei Niederlagen (Hannover, Hoffenheim).  <p> Aber auch als Cheftrainer hat Hollerbach schon genug Erfahrung vorzuweisen. So führte er die Würzburger Kickers direkt von der Regionalliga in die zweite Bundesliga.   <p> Während normalerweise gerade internationale Neulinge unter der Last der ungewohnten Englischen Wochen ächzen, scheinen RB die königlichen Festtage verlässlich für die danach in der Bundesliga zu schulternden Pflichtaufgaben zu sensibilisieren. <p>  Gerade im Vergleich zur weitgehend versemmelten letzten Spielzeit waren die Verbesserungen kaum zu übersehen. Abgesehen von der plötzlich klar erkennbaren Struktur, hinterließ die Mannschaft auch den Eindruck, endlich wieder geschlossen an einem Strang zu ziehen.  <p> Die Niederlage in der Fuggerstadt musste Ralph Hasenhüttl allerdings nicht nur aufgrund dieser Parallelität der Ereignisse vornehmlich auf seine Kappe nehmen: Mit einer beispiellos konsequent durchgezogenen Rotation hatte sich der Ã–sterreicher gründlich verzockt.  </pre>


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<pre> Nach nunmehr zwölf ohne jede Niederlage absolvierten Spieltagen steht zudem längst fest, dass die Rasenballer nicht nur in den Pflichtübungen verlässlich liefern; schon in den ersten Saison-Wochen wurden Klippen wie Dortmund, Hoffenheim und Gladbach mehr oder weniger erfolgreich umschifft.  <p> So könnten die sowieso bereits hohen Quoten noch weiter „gepusht“ werden und erreichen bei vielen Wettanbietern beachtliche 2,60 oder gar mehr.  <p>  Damals verlor das Team von Christian Streich zum Auftakt gegen die Eintracht (0:2) und daraufhin am nächsten Spieltag gegen Hoffenheim (1:3). <p>  Die „Sechsundneunziger“ wollen es nun der Fortuna nachmachen, die am vorigen Wochenende ebenfalls als Tabellenletzter gegen Freiburg gewonnen hat.  <p> Auch, wenn die Leverkusener Defensive derzeit ein echter Trumpf ist, aber in der Offensive läuft derzeit nur wenig zusammen – weil Stürmer-Star Chicharito verletzungsbedingt ausfällt und andere Leistungsträger wie Hakan Calhanoglu und Karim Bellarabi nicht in Bestform sind.  </pre>


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